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Die Sprache der Pferde: Die Monty Roberts Methode des Join-up

Finger in der Wunde. Was Reiter wissen müssen, damit ihr Pferd gesund bleibt...

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Was sind Warlander?


Gerade mal etwa seit 1990 existiert die Pferderasse Warlander. Dabei handelt es sich um eine Kreuzung aus den Rassen Friese und Iberer (Andalusier oder Lusitano), die ihrerseits zu den edelsten und reinsten der Erde gehören. Um für die neue Pferdeart einen hohen Zuchtstandard zu garantieren, dürfen ausschließlich diese beiden Blutslinien in ihrem Stammbaum vorkommen und zwar jeweils zu mindestens 25 Prozent und maximal 75 Prozent. Eine Kreuzung von Warlandern mit Friesen, Iberern oder Warlandern ist ebenfalls möglich, solange diese Anforderungen abgedeckt sind.

Erstmals gezüchtet wurde der Warlander in Australien auf dem Gestüt Classical Sporthorse Stud. Die Idee war, aus den beiden reinen Rassen Iberer und Friese eine Mischung zu züchten, die möglichst viele positive Eigenschaften beider Stammbaumteile in sich vereint. Das Resultat ist ein sportlich-elegantes Pferd, dessen Lernwille und Intelligenz bestechend ist.

In den USA sitzt die Warlander Society And Registery (IWSR), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Rassenzüchtung zu überwachen. Diese Vereinigung registriert alle reinrassigen Fohlen und stellt den Besitzern eine entsprechende Urkunde aus. Das Verfahren ist sehr strikt: Die Blutslinie der Spanier muss dabei durch einen DNA-Test bewiesen werden und nur spanische und portugiesische Papiere sind für die Iberer zugelassen. Auch werden nur Zuchtnachweise weniger Stellen für die Friesen akzeptiert.

Zusätzlich gibt es eine Reihe von Vorschriften, wie ein Warlander auszusehen hat. Sein Stockmaß muss zum Beispiel zwischen 150 bis 165 Zentimetern messen. Das Fell darf nur einfarbig sein, lediglich am Kopf und an den Fesseln sind Farbabweichungen erlaubt. Die Mähne ist sehr dicht. Sogar die Form der Ohren (aufrecht rund) und Augen (fast dreieckig) sowie viele andere Details sind festgeschrieben. Die Gesamterscheinung soll einen athletischen, aber gleichzeitig anmutig gerundeten Körperumriss zeigen. Der federnde und leichte Gang zeugt zusätzlich von reiner Klasse. Als gut führbares und elegantes, aber muskulöses Reitpferd ist der Warlander deshalb besonders gut für den Reitsport, besonders für die Dressur geeignet.

Der Name der neuen Rasse reicht übrigens zurück in die Geschichte. Da sowohl Andalusier als auch Freisen typische Kriegspferde waren, nannte man die neue Rasse entsprechend Warlander.



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